Was ist ein Fluch?

Was verstehen wir überhaupt unter dem Begriff Fluch?

Schauen wir uns doch erst einmal an, was wir unter einem Fluch verstehen:

Fluch findet immer dann Aufmerksamkeit, wenn es um:

Unglück 
Unheil
Missgeschick
Vernichtung
Zusammenbruch
Verwünschung
Verdammung
Bann
Ausstoßung
Pech
Misserfolg
Schicksalsschlag
Misere
Armut
Elend
Not
Plage
Hindernis
Verderben
Verhängnis
Bürde
harter Schlag
Mühsal  

geht.

Oft kommen sie plötzlich und unerwartet.
Manchmal zieht es sich über Generationen hinweg.
Flüche sind überwiegend an Worte gebunden.
Da Worte in unserem Kopf, also durch unsere Gedanken entstehen, haben sie natürlich etwas mit der Kraft der Gedanken zu tun.

Zweck des Fluches liegt immer darin:

-Unheil zu stiften
-Sündige zu bestrafen
-Schuldige zu bestrafen
-Verderben zu bringen
-Schaden anzurichten

Ein Fluch ist ein Spruch,
der auf magische Weise einer Person Unglück, Bestrafung bringen soll.

Gründen sind vielfältiger Natur:

– zum Beispiel Rache.
– bei Ungehorsamkeit
– Neid
– der andere ist mir zu stark, er könnte mich besiegen
– Hass
– Eifersucht
– Missgunst
– geballte Wut
– Ungerechtigkeit

Ganz einfach ausgedrückt, ist ein Fluch  eine magische Handlung,
es sind gesprochene Wörter, in deren Ergebnis ein Schaden auf die belegte Person, das Tier, ja sogar Gegenstände, Schmuckstücke bewirkt werden soll.
 
Der Fluch wird oft auch als Schimpfwort verwendet:
Allein, wenn wir uns unsere Sprache anschauen….
„Ich verfluche dich!“,
„Geh zum Teufel!“,
„Verdammt, was ist das hier für eine Sauerei!“
„Mögest du nie wieder glücklich werden mit einem anderen Partner“
 
wie oft hört man auch in seinem Umfeld, wenn jemand  vor sich hin flucht  „diese verfluchte Sch..….“
……das kann man jetzt beliebig ergänzen.

Gibt es verschiedene Arten von Flüchen? Ich unterscheide 3 verschiedene Arten von Füchen:

  • – „Ich verfluche dich!“,
    – „Geh zum Teufel!“,
    – „Mögest du nie wieder glücklich werden mit einem anderen Partner“
  • sich selbst verflucht fühlen  oder auch selbst auferlegte, selbst ausgesprochenen Flüche

    Ich nenne sie Glaubensflüche

    durch den Glauben daran verflucht zu sein, ohne dass man es wirklich ist. Dieser Glaube sitzt manchmal so tief, dass sich tatsächlich ein „Fluch“ entwickelt und seine eigene Dynamik bekommt.

    •  „Ich werde wieder verlieren. Ich bin so wie so immer der Verlierer.“
    • „Das war bei meinen Groß-Großeltern schon so, das liegt in der Familie und zieht sich wie ein roter Faden von Generation zu Generation.“
    • „Ich bin und bleibe ein Pechvogel.“
    • oder auch dieses verdammt noch mal….“

    Streng genommen, ist dieses „verdammt noch  mal“ schon ein Fluch

    Bußflüche

    selbstauferlegte Flüche, um zu büßen, um vermeintliche  Schuld ab zu tilgen.

  • Flüche des Gesetzes (Kirche, Bibel)

    Darunter ist zu verstehen, wenn man Gebote, Regeln nicht befolgt, bringt man einen Fluch auf sich.
    In der Bibel finden wir einige Verse, dass Ungehorsam Fluch mit sich zieht. Der Ungehorsam vor allem gegen Gott.

    Beispiele:

    • Des Herrn Geboten nicht gehorchen
    • Die, die sich weigern dem Herrn zu helfen
    • Wer auf seine Frau hört und nicht auf Gott
    • Diebe und alle, die bei dem Namen des Herrn falsch schwören
    • Ehebrecher
    • Wer einen anderen um sein Besitztum betrügt
    • Wer seinen Eltern flucht
    • Wer Gutes mit Bösem vergilt
    • Wer indirekt jemanden umbringt – Rufmord
    • Wer Totschlag nicht verhindert
    • Diener Gottes, die Gott die Ehre nicht geben
    • Wer Vater oder Mutter schlägt
    • Die, die von der Heiligen Schrift etwas wegnehmen oder hinzutun
    • Wer nicht nach Gottes Wort handelt

    In Kapitel III – wie Flüche entstehen konnten wir bereits lesen, dass das Gesetz – in Form von Moses Regeln – bei Nichteinhaltung,  einen Fluch und Strafe nach sich ziehen

    Ungehorsam bringt Fluch

    In den Büchern Moses (1.500 Jahren vor Christi) können wir lesen:

    5Mo.28,15-68

    • „Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und alle diese Gebote nicht tut,
    • und wenn ihr meine Satzungen mißachtet und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut,….
    • so will auch ich euch dies tun: Ich will Schrecken, Schwindsucht und Fieberhitze über euch verhängen, so daß die Augen matt werden und die Seele verschmachtet. Ihr werdet euren Samen vergeblich aussäen, denn eure Feinde sollen [das Gesäte] essen.
    • Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch siebenmal mehr bestrafen um eurer Sünden willen,

    und so weiter und so fort….. .

    Seit über 3.400 Jahren ist das in unserem Kollektivbewusstsein geankert.

    (weitere Beispiele findest du im Buch „Wider den Fluch“)

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